Legende Leistungsprofile
1 Name des Unternehmens
2 Zertifizierung
3 Qualifikationsnachweis: Abschluss der Weiterbildung Palliative Care (160Std.), kann die Qualifikation nicht nachgewiesen werden, kann diese übergangsweise für 2 Jahre durch einen palliativmedizinischen Arzt ad personam bescheinigt werden
4 24-stündige Erreichbarkeit
5 notfallmäßige Einsatzbereitschaft
6 Unterstützung bei der Organisation und Bereitstellung bestimmter Pflegehilfsmittel (z.B. Absauggerät, Infusionsständer, Schmerzpumpen)
7 Umsetzung der nationalen Expertenstandards in der Pflege
8 Vorhaltung eines geeigneten Pflegedokumentationssystems, sowie dessen sachgerechte und kontinuierliche Führung; das Leistungsgeschehen und der Pflegeprozess müssen sich daraus ableiten lassen
9 Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung zu dem Thema Palliative Care
10 Realisierung der Patientenorientierung in einem therapeutischen Team, dass seinen Ausdruck in Kooperationen mit folgenden Partnern finden sollte: Gemeindeseelsorge, ehrenamtlichen Hospizvereinen, Selbsthilfegruppen, Hausärzten, Facharztpraxen, Home Care Unternehmen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten

 

Leistungskatalog

Die zu erbringende palliativ-pflegerische Versorgung, sowie die zu erbringenden sozialen und geistig-seelischen Leistungen werden nachfolgend differenziert aufgeführt.

Palliativ pflegerische Versorgung

  • Versorgung von Tracheo-, Uro-, Ileo-, Colostomata, inkl. Platten- und Beutelwechsel
  • Versorgung von exulcerierenden Wunden und Dekubitalgeschwüren
  • Versorgung von Kathetern und Drainagen
  • Wechseln und erneutes Anhängen von parenteraler Ernährung und Flüssigkeitssubstitution
  • Beratung und Anleitung des Patienten und Angehöriger zur Grund- und Behandlungspflege sowie zu therapeutischen Maßnahmen

Tätigkeiten die von Ärzten im Delegationsverfahren an qualifizierte Pflegefachkräfte übertragen werden können

  • Trachealkanülenwechsel
  • Medikamentengabe, auch in Form von s.c.- und i.m.-Injektionen und i.v.-Infusionen
  • Versorgung von Portsystemen und anderen ZVK -Systemen
  • Bedienung von Pumpensystemen zur kontinuierlichen Medikamentengabe
  • Schmerzmanagement: systematisierte Schmerzerfassung und Symptomkontrolle
  • Anwendung von alternativen Methoden zur Schmerzbehandlung

Soziale und geistig-seelische Leistungen

  • Beratung von Patient und Angehörigen
  • Hilfen beim Umgang mit der Krankheit
  • Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen
  • Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
  • Krisenintervention
  • Hilfestellung im Prozess des Trauerns
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